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Masterarbeit, Hiwitätigkeit:

Videocodierung für tieffliegende Drohnen

Im Rahmen des Projekts Region of Interest based Coding

Beschreibung

Für die Codierung von Videos, welche von tieffliegenden Drohen wie beispielsweise dem Quadrokopter DJI Phantom aufgezeichnet und/oder zum Boden übertragen werden, werden typischerweise standardisierte Videocodierverfahren eingesetzt.

Mit zunehmender Verbreitung privater und gewerblich genutzter Drohnen ist ein Frequenzengpass in den nutzbaren Bändern absehbar.

Deshalb sollen in dieser Arbeit Verfahren erforscht werden, welche Vorwissen über Szenencharakteristika für eine datensparende Videocodierung ausnutzen, die über die Codiereffizienz standardisierter Verfahren hinausgeht.

Beispielszene mit
ausgeprägter 3D-Geometrie
Annäherung der Szenengeometrie durch mehrere Ebenen in einem von einem Multikopter in niedriger Flughöhe aufgenommenen Videobild


Im Rahmen dieser Arbeit sollen geeignete Verfahren für eine höchsteffiziente Videocodierung solcher Szenarien wie beispielsweise in Abb. 1 erforscht und implementiert werden, für die das "klassische" translatorische Bewegungsmodell gar nicht mehr und affine Bewegungsmodelle, welche derzeit im Rahmen der Standardisierung eines HEVC-Nachfolgevideocodierstandards untersucht werden, bestenfalls näherungsweise gelten.

Voraussetzungen

Sehr gute Programmierkenntnisse in C/C++ sind Voraussetzung, da die Videocodierreferenzsoftware in C/C++ vorliegt.

Gute Kenntnisse der Videocodierung sowie exzellente Kenntnisse der Inhalte der Vorlesung Rechnergestützte Szenenanalye o.ä. sind notwendig.

Diese Arbeit kann nach Absprache auch im Rahmen einer Hiwitätigkeit bearbeitet werden.

Bei Fragen oder Interesse bitte gerne melden.

Ansprechpartner: Holger Meuel