Das Gilles de la Tourette-Syndrom (Tourette-Syndrom) ist eine neuro-psychiatrische Erkrankung, die durch das gemeinsame Auftreten von motorischen und vokalen Tics gekennzeichnet ist. Das Tourette-Syndrom stellt im Erwachsenenalter die häufigste Tic-Störung dar.
Ein sogenannter Tic ist eine kurze und unwillkürliche, regelmäßig oder unregelmäßig wiederkehrende und teilweise komplexe motorische Kontraktion einzelner Muskeln oder Muskelgruppen. Im sozialen Kontakt auffällig werden Tics meist erst, wenn sie sich als heftige körperliche Bewegungen oder Lautäußerungen zeigen. Bekannter sind Fälle von unwillkürlich geäußerten Beleidigungen, jedoch ist auch die Äußerung von Geräuschen möglich.
An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden Tourette-artige Krankheitsbilder erforscht. In Kooperation mit der MHH wird im Rahmen eines Forschungsprojektes untersucht, ob auf Basis von Elektroenzephalogramm (EEG)-Signalen das Auftreten eines Tics vorhergesagt werden kann.
Im Rahmen dieser studentischen Arbeit sind EEG-Daten von Tourette-Patienten zu analysieren und Verfahren zur Prädiktion von Tics zu untersuchen.
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Contact person: Reemt Hinrichs