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Videocodierung

Dr.-Ing. Matthias Narroschke

Organisatorisches

Übungsbetreuung: M.Sc. Zhijie Zhao (Sprechstunde nach Vereinbarung)

Termine (jeweils im Wintersemester, 2 Semesterwochenstunden) Prüfung: Vorlesungsbegleitendes Material: siehe    

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Digitale Videosignale
  • Informationstheoretische Grundlagen
  • Prädiktionscodierung
  • Transformationscodierung
  • Teilbandcodierung
  • Quantisierung
  • Physiologische und psychologische Grundlagen des Sehens
  • Hybridcodierung von Videosignalen
  • Standardisierte Videocodierungsverfahren
  • Encoderoptimierung
  • Nicht standardisierte Videocodierungsverfahren

Gegenstand der Vorlesung

Nach Abschluss der Vorlesung haben die Teilnehmer umfangreiche Kenntnisse über die Eigenschaften und Funktionsweisen standardisierter und auch nicht standardisierter Videocodierungsverfahren. Dabei wird zunächst auf die Grundlagen der Informationstheorie und der Signalverarbeitung eingegangen. Anschließend wird erläutert, wie die grundlegenden Codierungstechniken in heutigen Videocodierungsverfahren angewendet werden. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die gängigen Videocodierstandards, wie z.B. MPEG-2, MPEG-4, VC-1 und H.264/MPEG-4 AVC, und sind in der Lage, die theoretischen Zusammenhänge zu verstehen und die Standards in der Praxis (z.B. für die Codierung heutiger HDTV-Fernsehsignale) anzuwenden. Darüber hinaus werden die aktuellen Entwicklungen in den Standardisierungsgremien der ISO und der ITU vorgestellt und auf Videocodierungsverfahren eingegangen, die einen Beitrag zu zukünftigen Videocodierstandards leisten können.

Voraussetzungen

Kenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Informationstheorie sind erforderlich.
Kenntnisse des Vorlesungsstoffs "Digitale Signalverarbeitung", "Statistische Methoden der Nachrichtentechnik", "Informationstheorie" und "Quellencodierung" sind sinnvoll.

Ergänzende Literatur

Ergänzende Vorlesungen