Videocodierung
Dr.-Ing. Matthias Narroschke
Organisatorisches
Übungsbetreuung:
M.Sc. Zhijie Zhao (Sprechstunde nach Vereinbarung)
Termine (jeweils im Wintersemester, 2 Semesterwochenstunden)
- Vorlesungstermine: siehe    
Prüfung:
- mündlich
- Dauer: 30 Minuten
- keine Hilfsmittel erlaubt
- Termine:
- 29.02.2012 und 07.03.2012 jeweils von 14:00Uhr bis 19:00Uhr
- Anmeldung bis zu 10.02.2012
- Bitte gegen Ende der Vorlesungszeit im Sekretariat in die Anmeldungsliste eintragen, Gebäude: 3408, Zimmer 903
- siehe  
 
Vorlesungsbegleitendes Material: siehe  
 
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Digitale Videosignale
- Informationstheoretische Grundlagen
- Prädiktionscodierung
- Transformationscodierung
- Teilbandcodierung
- Quantisierung
- Physiologische und psychologische Grundlagen des Sehens
- Hybridcodierung von Videosignalen
- Standardisierte Videocodierungsverfahren
- Encoderoptimierung
- Nicht standardisierte Videocodierungsverfahren
Gegenstand der Vorlesung
Nach Abschluss der Vorlesung haben die Teilnehmer umfangreiche Kenntnisse über die Eigenschaften und Funktionsweisen standardisierter und auch nicht
standardisierter Videocodierungsverfahren. Dabei wird
zunächst auf die Grundlagen der Informationstheorie und der
Signalverarbeitung eingegangen. Anschließend wird erläutert,
wie die grundlegenden Codierungstechniken in heutigen
Videocodierungsverfahren angewendet werden. Die Teilnehmer
erhalten einen Überblick über die gängigen
Videocodierstandards, wie z.B. MPEG-2, MPEG-4, VC-1 und
H.264/MPEG-4 AVC, und sind in der Lage, die theoretischen
Zusammenhänge zu verstehen und die Standards in der Praxis
(z.B. für die Codierung heutiger HDTV-Fernsehsignale)
anzuwenden. Darüber hinaus werden die aktuellen Entwicklungen
in den Standardisierungsgremien der ISO und der ITU
vorgestellt und auf Videocodierungsverfahren eingegangen, die
einen Beitrag zu zukünftigen Videocodierstandards leisten können.
Voraussetzungen
Kenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Informationstheorie
sind erforderlich.
Kenntnisse des Vorlesungsstoffs
"Digitale Signalverarbeitung",
"Statistische
Methoden der Nachrichtentechnik",
"Informationstheorie"
und
"Quellencodierung" sind sinnvoll.
Ergänzende Literatur
- A. Netravali, B. Haskell, "Digital Pictures", Second Edition, Plenum Press, 1995
- J.-R. Ohm, "Digitale Bildcodierung", Springer Verlag, 1995
- J.-R. Ohm, "Multimedia Communication Technology ", Springer Verlag, 2004
- A.V. Oppenheim, R.W. Schafer, "Zeitdiskrete Signalverarbeitung", Oldenbourg, 3. Auflage, 1999
- T. Berger, "Rate Distortion Theory", Prentice Hall, Inc. Englewood Cliffs, New Jersey, 1971
- N.S. Jayant, P. Noll, "Digital Coding of Waveforms", Prentice Hall, Englewood Cliffs, 1984
- A. Netravali, B. Haskell, "Digital Pictures", Second Edition, Plenum Press, 1995
- R.M Gray, "Source Coding Theory", Kluwer Academic Publishers, Boston/Dordrecht/London, 1990
- I.E.G. Richardson, "Video Codec Design", John Wiley & Sons, England, 2003
Ergänzende Vorlesungen